Handel und Wandel


Neetha ist eine alte Handelsstadt. Doch die Fernhandelswege verlaufen ungünstig für sie. Viele Schiffe auf der großen Nord-Süd-Route legen lieber in Rethis an und ersparen sich damit einen Tag. Die alte Reichsstraße 5, auch Seneb-Horas-Straße genannt, kommt aus dem Lieblichen Feld und führt weiter nach Drôl, endet aber an der Grenze des feindlichen Mengbilla. Die Bedeutung als Handelsstadt ist daher deutlich regional begrenzt.
Früher spielte Neetha eine wichtige Rolle im Handel des Festlandes mit den Zyklopeninseln. Schamlose Händler gaben die Neethaner Langaxt und andere Waffen als echte Zyklopenware aus. Inzwischen dominieren Kuslik und Belhanka den Zyklopenhandel. Von Seuche, Unruhen, Auswanderung und langjähriger Isolation geschlagen, erholt sich die Stadt nur langsam. Die Arbeitslosigkeit ist hoch, manche Läden stehen leer. Die Werft und die Seidenwäsche-Manufaktur gehören dem Staat, das Handelshaus d’Arando dem Ardariten-Orden, das Bankhaus Chababia mußte vor der Nordlandbank und dem Bankhaus Bosparan kapitulieren.
Handelswaren aus Neetha sind Öl, Wein, Getreide, Marmor, Glas, Porzellan, Feuerwerke. Der Wirtschaftszweig der Alchemisten bringt nicht nur Geld, sondern auch Ansehen. Eine wichtige Einnahmequelle sind die Rondra-Pilger, die auf Thalionmels Spuren in die Stadt kommen. Die üppige Hofhaltung des Prinzen Timor verbraucht in Neetha Spendengelder, die der Heilig-Blut-Orden im ganzen Horasreich gesammelt hat.

Die wichtigsten Patrizierfamilien
Das Merkantilviertel Efferdania
Der Handelshafen
Die Nordlandbank
Der Phex-Tempel
Der Efferd-Tempel
Das Handelshaus d'Arando
Die Erzherzögliche Hofschneiderei Neetha
Die Werft Iguvio und Töchter
Die Flusswerft der Familie Kureon
Die Eselmühlen der Familie Lanza
Das Zeltlager der Rondra-Pilger
Die Prostitution
Die Grolme

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