Die Villa la’ Mandaia


Das vornehme Anwesen am Rande des Elendsviertels Chababbiata wirkt wie ein Fremdkörper. Die meisten Fensterläden sind geschlossen. Die zweigeschossige Villa ist rundum in weiß- und rötlichem Marmor gebändert. Daneben schließt die Mauer noch die Stallungen mit Remise und ein Haus für Gäste und Gesinde ein. Die alte Familie la’Mandaia gehörte zu den Patriziern der Stadt und betrieb das renommierte Bankhaus Chababia. Nach dem Zusammenbruch der Bank nahm der letzte Markgraf die Familie in seinen Dienstadel auf. Doch die junge Comtessa Sheranya la’Mandaia kam tragisch ums Leben und ihre Schwester Comtessa Arissa wurde der Verschwörung gegen den Erzherzog überführt und auf die Waldinseln verbannt. Heute bewohnen nur noch einige alte Diener der Familie das Anwesen.

Die wichtigsten Patrizierfamilien
Das Elendsviertel Chababbiata
Stadtplan

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