Der Thalionmel-Tag


Am 4. Peraine starb die Heilige Thalionmel, um Neetha zu retten. An diesem Tag sind die meisten die meisten Pilger in der Stadt, man findet schwer ein Quartier, und die Nächte im Lenz können kühl ausfallen. Morgens versammelt sich die ganze Stadt am Ufer des Chabab und um den Tempel des Sieges. Mit den ersten Strahlen der Sonne schallt Gesang aus dem Tempel und in feierlicher Prozession erscheinen die Rondra-Geweihten mit dem Reliquienschrein, der die Tunika der Thalionmel enthält. Eine gesungene Lesung aus der Stadtchronik erzählt von der heroischen Opfertat der Jungfrau von Neetha. Dann drängen sich alle, die Reliquie zu küssen und berühren. Die Menschen werfen Blumen in den Chabab, die Rondra-Geweihten rufen Thalionmel an, die Stadt auch in Zukunft zu schützen. Die Geweihten spenden der Stadt, den Gläubigen, Pilgern und Waffen den Segen der Heiligen. Gegen Mittag endet die religiöse Feier. Nach der Siesta messen sich die Pilger und Gläubigen in Wettkämpfen. Die mutigsten Pilger durchschwimmen den Hochwasser führenden Chabab, und die Jugend der Stadt tut es ihnen gleich. Immer wieder gibt es dabei Todesopfer – für Rondra. Abends wird im Hoftheater die Oper Thalionmel aufgeführt. An diesem Tag ist es für novadische Händler nicht ratsam, sich in Neetha blicken zu lassen.

Die Thalionmel-Brücke
Der Rondra-Tempel
Der Chabab
Das Zeltlager der Rondra-Pilger
Das Hoftheater
Religion in Neetha
Feiertage
Die Tunika der Heiligen Thalionmel
Das Wunder der Heiligen Thalionmel

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