Die Hohe Schule
Rectorin: Florez Praiosmin da’ Parador
Die Hohe Schule im Palastgarten ist in einem hübschen, über 600 Jahre alten Bau aus weißem Marmor untergebracht. Hier werden Mädchen und Jungen aus Chababien und dem restlichen Horasreich zu jungen Edelleuten erzogen. Auf dem Stundenplan stehen vormittags Bosparano, Tulamidya, Rhetorik, Literatur, Tanz, Musik, Staatskunde, Etikette und Mathematik, nachmittags Ringen, Springen, Laufen, Schwimmen, Reiten, Fechten und Kriegskunst, abends Derographie, Theologie und ein Götterdienst. Die Hohe Schule ist die Nachfolgerin der alten Garnisonsschule, die ihrerseits aus dem bosparanischen Gymnasion hervorging. Nachtappelle, Exkursionen in die Pampa und die Berge, Laufen am Strand, Schwimmen im Chabab usw. sollen die oft verwöhnten Adelskinder abhärten. Die Schüler bekommen eigene Pferde, und die Hohe Schule schickt jedes Jahr einen Reiter ins Tunika-Rennen. Der Unterricht mit Pferden, leichten Rüstungen und Säbeln bildet die jungen Leute zu Kavalleristen im ‚Amazonenstil’ heran. Es gibt einen gemeinsamen Schlafsaal, schmale Kost und wenig Ausgang: eine (!) Stunde am Rondratag. Trotzdem klettern die jungen Leute natürlich über die Gartenmauer und stürzen sich in das Neethaner Nachtleben.
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Die Reichen
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