Der Tempel der Hesinde
Titular-Erzwissensbewahrer: Erynnion Q. Eternenwacht, Abtprimas der Draconiter in Thegûn
Der Hesinde-Tempel bewahrt viel völkerkundliches Wissen aus der Zeit auf, als Neetha der Sitz der hesindianischen Kulturregion Südaventurien war. Er ist noch heute direkt der Magisterin der Magister in Kuslik unterstellt. Sechs schlangengleich gewundene Säulen tragen das Giebelfeld mit den Worten Scio non scire: Ich weiß, daß ich nichts weiß. Die lange, hohe Halle ist vollständig mit Fresken ausgemalt, die Wunder und Gestalten der aventurischen Geschichte zeigen: die Posaunen von Perricum, die Schlange Trika, die Schlacht von Brig-Lo, die Prophetin Illumnestra, die Sturmflut von Havena, den Hl. Geron und den Wurm von Kababien, die Seuche von Al’Anfa, Horas und Fuldigor, die Joborner Verbrüderung und viele andere. Vom goldenen Schöpfungs-Altar fließen die tausend Tränen des Los auf den hingestreckten Leib der Sumu herab und verwandeln sich in ungezählte Kreaturen. Lotosblüten liegen hingestreut. Der Draconiter-Orden unterhält eine Kapelle, in der das Gehirn der Heiligen Canyzeth unter einem Glassturz zu bewundern ist. Die zweite wichtige Reliquie des Tempels befindet sich im Schrein des Nandus: ein Halm des heiligen Strohsacks aus Brabak.
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