Die Feldzüge der Novadis
Die Hafenstadt Port Corrad am östlichen Perlenmeer war von den Novadis erobert worden. Im Jahre 800 BF. unternahm der Drôler Markgraf Heliaro III. mit dem Geld der Patrizier einen kühnen Feldzug, konnte wirklich Port Corrad befreien, verlor aber Geld, Heer und Leben, als er im Übermut auch gegen Selem vorstieß, das alte Elem. Der neue Markgraf mußte in einer Generalkapitulation die Finanzverwaltung seiner Provinz an die Drôler Patrizier abtreten.
Als sich Mengbilla im Jahre 858 BF. von Gareth lossagte und der Markgraf von Drôl sich weigerte, den gleichen Schritt zu setzen, setzten ihn die Patrizier der Rosenstadt ab und errichteten einen unabhängigen Stadtstaat, der freilich rasch in machtpolitische Abhängigkeit von Mengbilla geriet.
Im Jahre 959 BF. fielen die Novadis unter ihrem Kalifen Chamallah durch die Pforte von Kabash ein. Der mit dem Königreich verbündete Drache Shafir unternahm nichts. Nach ihrer Niederlage in der Schlacht von Olbris (bei Methumis) marschierte der Kalif nach Süden und belagerte Neetha. Seine Wüstenreiter schwärmten ins flache Land aus und brandschatzten die Dörfer: »Der rote Hahn kräht auf allen Dächern.«
Seele des Widerstands war die markgräfliche Gemahlin Rhian du Metuant. Nach drei langen Monaten kam den Neethanern ein königliches Entsatzheer zu Hilfe. Der Kalif beendete umgehend die Belagerung und schlug sein Winterlager im Hochland der Beni Brachtar auf.
Im Lenz 960 BF. griffen die Novadis nicht wie allgemein erwartet Drôl an, sondern Chorhop (das einstige Corapia) und eroberten es in wenigen Monaten. Von nun an wurde Chababien alljährlich von Überfällen der Novadis geplagt.
Der Niedergang der Stadt
Die Markgrafen von Neetha
Markgraf Phrenos ay Oikaldiki