Die Heldin Niam von Eskenderun
In jener Zeit erhoben sich die Nordprovinzen unter der Führung des Königs von Gareth und zerstörten das bosparanische Reich. Gareth wurde zum neuen Kaisersitz. Bosparans Fall – das Jahr Null – lag wenige Monate zurück, als sich die Kohorten der siegreichen Garether Neetha näherten. Die Städter lieferten den unbeliebten Grafen Viburnian Crassula an die Garether aus und öffneten die Tore unter der Zusicherung, daß ihr Leben und ihre Häuser unangetastet bleiben würden. Die Garether hielten Wort: Sie schleiften nur die Stadtmauern und steckten den seeköniglichen Palast in Brand.
Als die Garether fort waren, kamen die Goblins. Sie plünderten die Dörfer, schändeten Frauen, Männer und Kinder, brannten ihre Häuser nieder, jagten die wehrlosen Menschen und töteten sie. Da stand im Chabab-Tal eine Heldin auf. Niam von Eskenderun, eine Enkelin der Signora, beschützte die Menschen und führte sie zum verzweifelten Kampf gegen die Goblins. Die Chababier hatten die Goblins unter großen Opfern vertrieben – da erschien im Jahre 14 BF. die Armee des Garethers Gorben von Rommilys, um die besiegten Gebiete auf Dauer zu besetzen. Niam kämpfte auch gegen die Garether, geriet aber in Gefangenschaft und starb unter der Folter. Sie wird im Chabab-Tal bis heute als Heilige verehrt.
Für Jahrzehnte stand Neetha unter Kriegsrecht und Protektorat. Die Befehlshaber der Besatzungstruppen unternahmen keine Anstrengungen, Palast und Mauern instand zu setzen, hielten aber die Goblins fern.
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