Die Gründerzeit
Im Jahre 878 v. BF. gab Belen-Horas, Kaiser von Bosparan, den Befehl, an den Mündungen aller größeren Flüsse südlich seines Reiches Garnisonen zu gründen. Die kaiserlichen Galeeren liefen nach Süden aus, und in rascher Folge gründeten die bosparanischen Legionäre Methumis, Despiona, Neetha und Drôl. Neetha erhielt seinen Namen nach der kaiserlichen Gemahlin, die daher viele Jahrhunderte als Stadtpatronin verehrt wurde. Der Gründerkaiser ließ auch eine Straße vom Yaquir-Strom über Methumis nach Neetha bauen und nannte sie nach seinem Vater Seneb-Horas und seinem ältesten Sohn, der ebenfalls Seneb hieß, Via Seneb-Horas.
Am Meer des Sieben Winde und am Fluß Chabab lebten damals geschuppte Echsenmenschen, in der trockenen Pampa die ebenfalls menschenähnlichen, kleinen Goblins mit ihrem rötlichen Fell. Beide Völker wurden von den Menschen in jahrzehntelangen Kämpfen und Feldzügen vertrieben und verdrängt: die Goblins in die Eternen-Berge, die Echsen an den See Loch Harodrôl. Auf der Halbinsel südlich von Methumis zerstörten die Bosparaner Zze Thoba, eine Stadt der Echsenmenschen, und töteten die Zze’Thob’yrzz; auf den rauchenden Ruinen entstand die Menschenstadt Chetoba.
Die Garnisonen wuchsen zu kleinen Städten, bosparanische Bauern besiedelten das fruchtbare Land. Alle Gründungen lagen im kaiserlichen Kronland, dessen Grenzen später durch die Lex Imperia des Kaisers Yarum-Horas mit dem Fluß Phecadi im Norden und dem Fluß Südask im Süden gezogen werden sollte. Je ein Trodinar regierte die Städte im Namen des Kaisers, andere Beamte das Bauernland. Kaiser Fran-Horas erhob Neetha 576 v. BF. auch de jure zur Stadt mit dem Recht auf eine Wehrmauer und einen eigenen Senat.
Die Dunklen Zeiten