Die Dunklen Zeiten
In den Dunklen Zeiten hatte Neetha unter Überfällen der Thorwal-Piraten zu leiden. Die nordischen Barbaren hackten Ölbäume und Weinstöcke um und brannten ganze Dörfer nieder, doch an die ummauerte Stadt wagten sie sich nicht. Als die Goblins sahen, welche Verwüstungen die Thorwaler unter den Bosparanern angerichtet hatten, stiegen sie aus den Bergen herab und nahmen das flache Land wieder in Besitz. Sie richteten sich in den verlassenen Dörfern der Menschen ein und vereinigten sich zuletzt, mutiger als die Thorwaler, um Neetha selbst einzunehmen. Die Stadt erlebte ihre erste Belagerung. Doch die Menschen gewannen die Oberhand und trieben die Goblins in die Berge zurück.
Langsam bildeten sich neue Gesellschaftsschichten: Aus Verbrechern, Schuldnern und Kriegsgefangenen wurden Sklaven, aus Grund- und Sklavenbesitzern, Kriegern und Priestern entstand der Adel. Die Hauptaufgabe des Adels war Krieg: Das bosparanische Reich wurde von Kämpfen um den Kaiserthron erschüttert, und an den Grenzen lauerten Goblins und Echsenmenschen, um das Verlorene zurückzuholen.
Sekten, Kulte und Geheimreligionen blühten auf. So die Sekte der Belona von Kababkome, in der eine Reihe von sehr merkwürdigen Regeln galt: Sich der Bohnen zu enthalten. Brot nicht zu brechen. Das Feuer nicht mit Eisen zu schüren. Keinen weißen Hahn anzurühren. Nicht das Herz zu essen. Sich nicht neben einem Lichte im Spiegel anzusehen. Nach dem Aufstehen im Bett keinen Eindruck des Körpers zu hinterlassen. Die Spur des Topfes nicht in der Asche zu lassen, wenn er herausgenommen wird, sondern die Asche durcheinanderzurühren. Oder die Sekte der Wachenden, die beschlossen hatten, ihr Leben in dauerndem Gebet zu verbringen und sogar auf Schlaf zu verzichten. Und viele andere...
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