Zauberei
Zwei Hochburgen der Zauberei gibt es im Wilden Süden: den Hauptsitz des Drachenordens in Thegûn und das Ordenshaus der Grauen Stäbe in Neetha. Doch auch auf dem Land leben zauberkundige Menschen: Einerseits Hexen und Druiden, die weiblichen und männlichen Diener der Erdmutter Sumu und ihrer Tochter Satuaria. Oft gehen sie anderen Berufen nach, sind Hirten oder Bauern und unterweisen die eigenen Kinder in den geheimen Künsten. Doch wer in den Dörfern nach solchen Kundigen fragt, stößt auf eine Mauer des Schweigens. Die Menschen wissen, daß die Hexerei und Verehrung der Sumu von den offiziellen Magiern und den Priestern der Zwölfgötter nicht gern gesehen wird. Andererseits Obskurmanten.
Die Schattenmagie oder Obskurmantie ist eine alte güldenländische Spielart der Magie, die sich der Beschwörung und Verehrung der Dunkelheit verschrieben hat und heute fast ausgestorben ist. Die wenigen Kundigen dieser schwarzen Kunst leben vereinzelt in entlegenen Dörfern oder einsamen Katen und sind auch bei der Landbevölkerung verrufen. Als Einsiedler müssen sie ihren Lebensunterhalt bestreiten, indem sie Tiere halten, ein kleines Feld bestellen und Gemüse im eigenen Garten ziehen. Selten einmal stellt ein Landadliger einen solchen Schwarzkünstler als ‚Hofmagier' ein. Häufiger müssen sie mit Verfolgung durch die offiziellen Gilden der Magier und die Praios- wie Hesinde-Priester rechnen. Darum finden sie kaum noch Schüler und sind oft verbittert und tatsächlich gefährlich geworden. Weiter im Süden, in Mengbilla, soll es noch größere Zirkel der Obskurmanten geben.
Das Ordenshaus der Grauen Stäbe in Neetha
Thegûn
Heilkunst
Religion in Chababien
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