Shafir Höhle
Die Höhle des Drachen Shafir liegt nach der Meinung vieler Menschen unter dem Khomblick, dem höchsten Gipfel der Drachenzähne, die man bei gutem Wetter von der Pampa aus sehen kann. In Wirklichkeit liegt die Höhle viel näher bei der Pforte von Kabash. Ungefähr einen Tag steigt man von der Paßhöhe über kaum erkennbare Pfade bis knapp über die Baumgrenze. Nur wenige Menschen kennen den richtigen Weg. Je näher man der Höhle kommt, desto zahlreicher liegen zermalmte und abgenagte Skelette von Rindern, Schafen, Ziegen, Schweinen und Pferden achtlos hingeworfen auf den grünen Bergwiesen. Geier und Krähen streiten sich um verwesende Tierkadaver. Schließlich klafft in einer steilen Felswand der gähnende Schlund von Shafirs Höhle. Wenige wagten sich hinein. Drinnen ist es finster, und es stinkt durchdringend nach Fäulnis und Verwesung. Es geht bergab, drei Gwen Petryl Steine leuchten grünsilbern auf dem Weg. Der Tunnel weitet sich zu einer gewaltigen Halle, hier schimmern bläuliche Gwen Petryl, funkelnde Lichtreflexe spielen um Tropfsteine in vielen Farben: rot, grün, orange, rosa. In diesem prächtigen Rahmen empfängt Shafir seine Besucher. Die sagenhaften Schätze ruhen weiter im Inneren des Höhlensystems. Dorthin führt der Drache nur ganz wenige Besucher. Und diese schweigen darüber, was sie gesehen haben ...
Shafir der Prächtige
Die Pforte von Kabash
Die Hohen Eternen
Das Diarium des Tarek ibn Ukhraban
Landkarte
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