Kabash
Das größte Gebäude des Städtchens, der aus Marmor, Kalkstein, Klinkern, Lehm und Holz gebaute ‚Funduq', ist alles in einem: Karawanserei, Peraine-Tempel, Wehr- und Fluchtburg. Hier sitzt auch die Vizedomña des Barons von Kabash, der einen Tag entfernt in Thegûn residiert. Die übrigen Häuser sind teils aus hellem Kalkstein, teils aus Lehm gebaut, aber alle wirken sie ärmlich, ja schmutzig. Die meisten Gassen liegen wie ausgestorben, doch der gut sortierte ‚Basar' vor dem Funduq quillt über vor Leben. Hier handeln die Kabasher und anderen Liebfelder mit Tulamiden und Novadis, und jene feilschen dabei, was das Zeug hält, wenn auch weniger geschickt als diese. Tulamidische Waren kosten hier nur den halben Preis, den sie in den großen Städten des Lieblichen Feldes erzielen. In Kabash haben sich sogar bekennende Novadis niedergelassen. Die Völker haben sich stark vermischt, und man kann wohl jeden dritten Kabasher als Tulamiden ansprechen. Die Umgebung des Städtchens wird von weitläufigen Obstgärten geprägt. Vor einigen Jahren nahm hier der gewalttätige Aufstand der ‚Pflücker von Kabash' seinen Ausgang, als die wandernden Obstpflücker gegen Lohnsenkungen in einem schlechten Erntejahr protestierten. Damals wurde der Name des Städtchens bis Almada bekannt.
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Thegûn
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Die Pforte von Kabash
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Olivenhaine
Obstgärten
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Religion in Chababien
Söldner in Chababien
Das Diarium des Tarek ibn Ukhraban
Landkarte
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