Feste


‚Fiesta' heißen all die kleinen und großen Feste, spontan oder immer wiederkehrend, im Sprachgebrauch des Wilden Südens. Wenn der Lenz anbricht und die frisch gepflügte Erde auf die Saat wartet, feiern die Bauern das Saatfest: Flurprozessionen ziehen durch die Landschaft, die Peraine-Priester sprechen ihren Segen über die Felder. Das Saatfest fällt mit der Tagundnachtgleiche im Lenz zusammen. Eine Besonderheit des Wilden Südens ist das Grenzstein-Fest: Zwei Familien, deren Land aneinander grenzt, treffen sich am geschmückten Grenzstein, opfern gemeinsam und trinken auf eine gute Nachbarschaft. Wenn die Tiere ihre Jungen auf die Welt bringen, feriern die Menschen das Lämmer- oder Fohlenfest. Die Sommersonnenwende ist das Fest des Sonnengottes Praios, zu dem man der Obrigkeit huldigt. Nach der Weinlese, wenn auch das Korn längst in der Scheune liegt, folgt das Fest der eingebrachten Früchte (zur herbstlichen Tagundnachtgleiche). Zum Fischerfest werden die Efferd-Statuen der Schreine und Tempel im Meer gebadet. Das Schlachtfest im Spätherbst bringt Ziegen, Schafen, Schweinen und anderen Tieren den Tod. Die Wintersonnenwende wird vor allem von den Adligen als Jagdfest begangen. Alle Feste sind mehr oder weniger religiös - wie das ganze Leben von Religion durchdrungen ist. Aber auch abseits der großen Feste bieten Hochzeiten, Geburten, Todesfälle und anderes Gelegenheit zu einer ausgelassenen ‚Fiesta'.

Essen und Trinken
Tänze
Musik
Spiele
Lieder
Hochzeit
Geburt
Tod
Der Tagesablauf in Neetha
Die südliche Lebensart

weiter